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Projekte aus der Praxis

MoNKi: Kleine Schritte können Großes bewirken

07. Oktober 2024

 Das 1. Meilensteintreffen des Modellprojektes Nachhaltige Kirchengemeinden (MoNKi), das am Samstag, 28. September, im Gemeindesaal der Luthergemeinde stattfand, bot den Rahmen für eine Vorstellung des Projektstandes der Modellregionen Altona, Blankenese/Rissen und Norderstedt, für den Austausch bisheriger Erfahrungen, das Diskutieren und Netzwerken.

Ziel des Modellprojektes des Kirchenkreises ist es, bis Ende 2025 Konzepte zu entwickeln, um bis 2035 treibhausgasneutral zu werden. Besonders die Bereiche Gebäude, Mobilität, Beschaffung sowie Bildung, Gemeindearbeit und Kommunikation benötigen neue Konzepte und Handlungsräume, um zukunftsfähige kirchliche Standorte zu sichern.

Der Austausch zu ersten Teilprojekten und Analysen verdeutlicht, wie komplex die Thematik ist und vor welchen Herausforderungen wir als Kirche – und Gesellschaft – stehen. Hier zeigt sich, wie wichtig die Kraft der kleinen Schritte ist, um Veränderungen zu bewirken.

Die Modellregion Norderstedt hat beispielsweise ein gemeinsames ökofaires Beschaffungskonzept entwickelt, um erst einmal eine Zusammenarbeit auf dieser Ebene zu üben. Blankenese/Rissen berichtete vom Erfolg des Bildungsprojekts „Probewohnen in der Zukunft“ mit dem Ziel, Multiplikator*innen in der Gemeinde für den Klimaschutz zu gewinnen. Und in Altona haben mehr als 90 Gemeindeglieder an einer Mobilitätsumfrage teilgenommen. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig es ist, ein Mobilitätskonzept zu entwickeln, wenn Kirchengemeinden gemeinsam in einer Modellregion planen.

Darüber hinaus sind in allen Modellregionen die Gebäudebegehungen durch bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN mit Fokus auf die Modernisierungskosten zur Erreichung der Treibhausgasneutralität 2035 abgeschlossen. Diese bilden die Grundlage für die weiteren Schritte: Für welche zukünftigen Veranstaltungen, Kooperationen und Projekte benötigt die Modellregion welche Gebäude? 

Die Modellregionen sind sich einig, dass für die nächsten Schritte eine enge Verzahnung mit der Arbeit in den Kooperationsräumen wichtig ist. 

Abschließend gab @Pastor Martin Goetz-Schuirmanneinen Impuls zu den aktuellen Entwicklungen in der Auferstehungskirche Lurup. Die Kirchengemeinde hat sich Gedanken über die zukünftige und nachhaltige Nutzung ihrer Gebäude gemacht. Der Fokus wird auf der Jugendarbeit und der Zusammenarbeit mit der Stadtteil- und Quartiersentwicklung liegen, um Standorte zu schaffen, die zukunftsfähig sind und sich selbst tragen.

Einhellige Meinung: "Es tut gut, miteinander ins Gespräch zu kommen!" 

Ein Grund mehr für ein nächstes Meilensteintreffen im Frühjahr 2025. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. 

Wer mehr aus den Modellregionen erfahren möchte, findet unter diesem LINK die Präsentationen der Modellregionen, die Dokumentation des Tages sowie Beispiele von Gebäudebegehungen. 

Für weitere Informationen wenden Sie sich an @Pia Mattaoder die beteiligten Modellregionen. 

Das Team der Klimawerkstatt bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten in den Modellregionen, insbesondere für das großartige ehrenamtliche Engagement und die wertvolle Mitgestaltung auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Kirche. 

Text: Pia Matta und Ines